FAQs

Etwa die Hälfte unserer Mitglieder beteiligte sich damals an der Organisation und Durchführung der inszenierten „Besetzung“ der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Nach dem Ende der Inszenierung, nahmen wir uns die Kritik, dass es zu wenig Theater gegeben hätte, zu Herzen und entschieden uns dafür, unser eigenes Theater zu gründen. Freundlicherweise stellte uns der KELLER-Club (den gab es mal) einen Teil seiner Räumlichkeiten dafür zur Verfügung.
Seitdem haben wir gemeinsam 10 Stücke produziert und sind kräftig gewachsen und jetzt wollen wir auch mal wieder an die frische Luft.

Wir machen Theater. Und das dezidiert sowohl im engeren, als auch im weiteren Sinn. Im engeren produzieren wir Theaterstücke (meistens in der besonderen Form des Filmstücks). Im weiteren Sinn, versuchen wir einen Ort zu erschaffen, an dem Dinge wieder möglich erscheinen, soll heißen: An dem neue Ideen gefunden, diskutiert und umgesetzt werden können.

Zu diesem Theater im weiteren Sinne gehören unter Anderem unser Extrablatt, diverse Diskussionsveranstaltungen, Heimwerker- und Werbevideos, Musikabende, politische Interventionen, Lesungen und in aller Öffentlichkeit ausgetragene Privatstreits.

Da wir weder Diktaturen noch basisdemokratische Abstimmungsprozesse im Theater für besonders sinvoll erachten, haben wir uns dafür entschieden, jedem unserer Mitglieder ökonomische Rechte zu verleihen, das heißt ein Kontingent an Zeit, Raum und Geld zur Verfügung zu stellen, die sie für eigene oder fremde Projekte einsetzen können. Das verhindert, dass jemand, der eine Inszenierung oder ein anderes Vorhaben verwirklichen möchte, entweder einen Intendanten oder (noch schlimmer) alle anderen überreden, sondern lediglich genügend Mitstreiter finden muss, um die Ressourcen, die er für sein Projekt benötigt, aufwenden zu können.

Im Moment besteht unser Ensemble aus ca. 35 aktive Mitgliedern im Verbund mit ca. 50 „streng assoziierten“ Mitstreitern.

Klaro.

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